Tätigkeit als Syndikus-Steuerberater mit dem Beruf des Steuerberaters vereinbar

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte sich zum ersten Mal mit dem neuen Berufsbild des Syndikus-Steuerberaters auseinander zu setzen und entschied mit Urteil vom 9.8.2011, dass die Tätigkeit als Syndikus-Steuerberater auch als Nebentätigkeit zu einem Vollzeit-Angestelltenverhältnis als Steuerreferent bei einer AG ausgeübt werden kann.

Die Steuerberaterkammer hatte auf einer Arbeitgeber-Bescheinigung bestanden, wonach der Syndikus-Steuerberater jederzeit seinen Arbeitsplatz zur Wahrnehmung von Angelegenheiten seiner eigenen Kanzlei verlassen darf. Eine solche Freistellungsbescheinigung legte der Antragsteller, der die Wiederzulassung zum Steuerberaterberuf beantragte, nicht vor.

Der BFH war anderer Auffassung und bestätigte ausdrücklich die Berufsausübung als so genannter Feierabend-Steuerberater. Weiter führte er aus, dass die Pflicht zur unabhängigen und eigenverantwortlichen Berufsausübung durch die Vollzeittätigkeit als Syndikus nicht beeinträchtigt werde. Der Steuerberater muss seinem Mandanten nicht jederzeit und einschränkungslos zur Verfügung stehen; insoweit ergibt sich ein Unterschied zum Berufsbild des Rechtsanwalts.

Aktuelles zum Thema Autoversicherung und Steuer

Was das Steuerrecht und die Neuerungen bei Autoversicherungen angeht, sollte man sich stets auf dem Laufenden halten. Auch in den letzten Monaten hat sich auf diesem Sektor wieder einiges getan und es kam zu wichtigen Urteilen und Erkenntnissen. Die drohende Pkw-Maut und die unsteten Steuersätze verunsichern die Autofahrer. Ist der Ausgleich durch eine niedrige Besteuerung jetzt eigentlich endgültig vom Tisch?

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Der Weg vom Steuerberater zum Fachberater – die Fachberaterordnung

Ausgangspunkt zum Erwerb der Fachberaterbezeichnung ist zunächst die Qualifikation als Steuerberater. Der Kandidat für den Fachberater muss mindestens seit drei Jahren als Steuerberater bestellt sein. Die Fachberaterordnung, die am 1. Augsut 2007 in Kraft trat, regelt die Einzelheiten zum Erwerb der beiden durch die Bundessteuerberaterkammer verliehenen Fachbezeichnungen "Fachberater/-in für internationales Steuerrecht" und "Fachberater/-in für Zölle und Verbrauchsteuern".

Neben einer theoretischen Fortbildung im Umfang von mindestens 120 Stunden im Rahmen eines Fachlehrgangs muss der Kandidat auch besondere praktische Erfahrungen durch wenigstens 30 Fälle in seinem Spezialgebiet nachweisen. Im Anschluss an eine schriftliche Leistungskontrolle folgt schließlich noch ein Fachgespräch bei der Steuerberaterkammer, um seine besonderen Kenntnisse nachzuweisen. Die schriftliche Leistungskontrolle besteht aus drei Aufsichtsarbeiten von je mindestens vier Stunden Länge. Das Fachgespräch vor dem Ausschuss soll pro Antragsteller zwischen 45 und 60 Minuten dauern. Von einem Fachgespräch kann abgesehen werden, wenn der Ausschuss nach dem Gesamteindruck der vorgelegten Zeugnisse und schriftlichen Unterlagen auch ohne dies die entsprechende Qualifikation bestätigen kann.

Wer der Fachberaterbezeichnung erworben hat, müss jährlich eine einschlägige Fortbildung von mindestens zehn Stunden nachweisen, sei es als Dozent oder Zuhörer bei entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen.

Willkommen auf dem Blog der Fachberater-Steuerberater!

Hier entsteht ein Portal für Steuerberater, die eine Fachberaterbezeichnung erworben haben. Neben entsprechenden Fachinformationen über die Fachberater ist ein entsprechenden Verzeichnis für Fachberater-Steuerberater sowie das vorliegende Blog vorgesehen.